UNESCO Welterbe-Tag am 23. Juni

Die Einschreibung der alten Buchenwälder in die Welterbeliste der UNESCO liegt ein Jahr zurück. Das Nationalparkamt und das Nationalparkzentrum KÖNIGSSTUHL feierten den Jahrestag gemeinsam mit Mitstreitern, Wegbegleitern, Politikern, Waldexperten und allen interessierten Gästen.
Am Samstag, dem 23. Juni sorgte auf dem Gelände des Nationalparkzentrums ein vielfältiges Programm für einen abwechslungsreichen Tag. Höhepunkte waren die feierliche Übergabe des Logos des Weltnaturerbes an die Stadt Sassnitz und der Welterbe-Talk. Zum Thema „Weltnaturerbe – weltoffen“ stellten sich u. a. Herr Minister Dr. Backhaus, Herr Prof. Knapp, Herr Prof. Schmidt und Herr Holtz den Fragen des Moderators Holger Teschke. Mit Wildschwein am Spieß und Gesprächen am Lagerfeuer klang der Tag aus.


Der Sassnitzer Bürgermeister Dieter Holtz empfängt mit einer Kopie der Welterbe-Urkunde von Minister Dr. Till Backhaus symbolisch das Recht der Stadt, das Welterbe-Logo für nichtkommerzielle Zweck zu nutzen. Damit würdigte der Minister die unterstützende Mitwirkung der Stadt im Nominierungsprozess.

Den Welterbetag am und im Nationalparkzentrum Königsstuhl begleiteten viele Aktionen. Etwas Mühe hatten die jüngsten Gäste schon, die Buchstaben zum UNESCO-Weltnaturerbe auf der Wäscheleine zu sortieren.

In der Talkrunde „Weltnaturerbe-weltoffen“ erzählte Professor Peter A. Schmidt (2.v.l.) über die Geburtsstunde des transnationalen Weltnaturerbes für die Buchenwälder im Jahre 2004 auf einer Konferenz in der Ukraine. Vom Schutz der alten Buchenwälder führte eine angeregte Diskussion zu globalen Fragen einer nachhaltigen Landnutzung.

Gefeiert wurde das einjährige Bestehen der Weltnaturerbestätte mit einem Wildschwein am Spieß, das Minister Dr. Till Backhaus persönlich anschnitt. Die Feier endete mit Gesprächen am Lagerfeuer. Mitarbeiter des Nationalparkzentrums und der Nationalparkverwaltung überlegten gemeinsam, wie sie die wertvollen alten Buchenwälder künftig den Besuchern nahe bringen können.
Fotos: NPA

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