Säugetiere

Fischotter
Nur selten bekommt man den heimlich lebenden Fischotter zu Gesicht.
(Foto: R. Hausmann)

Meeressäuger

In den Gewässern des Nationalparks werden zuweilen Schweinswale gesichtet. Diese einzige regelmäßig in der Ostsee vorkommende Walart ist in der mittleren Ostsee inzwischen fast ausgestorben. Ihre östliche Verbreitungsgrenze liegt derzeit etwa in Höhe des Nationalparks.
Halbwüchsige Kegelrobben sind regelmäßige Gäste im Nationalpark. Eine Vermehrung findet aber nur in Gebieten statt, die viele Hundert Kilometer weiter östlich liegen. Seehunde kann man im Nationalpark seltener beobachten. Sie waren einst regelmäßig anzutreffen, wurden aber als Fischfresser bekämpft und schon in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts ausgerottet. Beide Robbenarten brauchen ruhige Strände, um zu überleben. Wenn Sie eine Robbe sichten, dann nähern Sie sich bitte nicht weiter, denn das würde sie zur Flucht veranlassen.

Säugetiere der Landflächen

Die ersten Ideen zur Einrichtung eines Nationalparks in der Vorpommerschen Boddenlandschaft gehen auf einen “Urwildpark” für die großen Säugetiere auf dem Darß zurück. Rehe und Wildschweine kommen praktisch flächendeckend, Rothirsche in weiten Teilen der Landflächen des Nationalparks vor. Die eingebürgerten Damhirsche sind seltener und besiedeln im wesentlichen den Zingst. Bemerkenswert auf Hiddensee ist der Bestand des Mufflons in der südlichen Dünenheide.
Große Teile des Nationalparks sind Lebensraum des Fischotters. Es kommen Reviertiere und wandernde Exemplare vor. Die Röhrichtbereiche sind Lebensraum für zahlreiche heimlich lebende Kleinsäuger, wie z.B. die Zwergmaus. Hohle Altbäume in den Wäldern sind ideale Behausungen für Fledermäuse. Im Nationalpark können unter anderem Rauhhautfledermaus, Zwergfledermaus und Abendsegler regelmäßig beobachtet werden.

Einige Arten aus dem Nationalpark

Kegelrobbe: Halbstarke Urlauber”.
Wildschwein: Gärtner des Waldes.
Mufflon: Insel-Schafe.
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