Landschaftsnutzung im Nationalpark

Forstwirtschaft

Buchenwald mit Totholz
Tote Bäume gehören zu einem Nationalparkwald.
(Foto: J. Schmiedel)

Wald statt Forst

Im Nationalpark liegen insgesamt ca. 6.700 ha Waldflächen. Über 95% des Waldflächeneigentums liegt in der öffentlichen Hand, der Privatwaldanteil ist sehr gering. Die Wälder wurden zum großen Teil forstlich begründet, ein Teil ist jedoch natürlich aufgewachsen. Die vorherrschende Baumart ist die Kiefer. Häufig in den Wäldern sind auch Erle, Birke, Rotbuche und Eiche.

Waldflächen mit hoher Naturnähe sollen sich im Nationalpark grundsätzlich durch natürliche Sukzession zu Naturwäldern entwickeln. In diesen Wäldern findet eine Bewirtschaftung nicht mehr statt. In den übrigen Waldbeständen des Nationalparks werden für begrenzte Zeit forstliche Maßnahmen durchgeführt. In den meisten Waldbeständen dienen diese dem Ziel, die Naturnähe und Stabilität der Wälder zu erhöhen.

Das Nebeneinander verschiedener Sukzessionsstadien einschließlich der Alterungs- und Zerfallsphasen wird in den Wäldern des Nationalparks als Ausdruck natürlicher Walddynamik zugelassen. In natürliche Störungen der Waldentwicklung und die nachfolgenden Reaktions- und Regenerationsvorgänge soll grundsätzlich nicht eingegriffen werden, soweit hiervon keine Gefahr für private Waldflächen innerhalb des Nationalparkes oder außerhalb angrenzende Waldflächen ausgeht.

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