Die Schutzzonen des Nationalparks


Der Südgellen liegt in der Schutzzone I des Nationalparks.
(Foto: H. Sporns)

Mit der Ausweisung wurde der Nationalpark in zwei Schutzzonen gegliedert. Gebiete, die schon heute einen naturnahen Zustand aufweisen, wurden als Schutzzone I (Kernzone) ausgewiesen, alle anderen vorerst als Schutzzone II (Pflege- und Entwicklungszone).
Während die Schutzzone I von wirtschaftlicher Nutzung frei bleibt, soll in den anderen Gebieten durch naturverträgliche Wirtschaftsweisen langfristig die natürliche Entwicklung der Landschaft gefördert oder durch besondere Pflege- und Nutzungsformen in ihrem jetzigen Zustand erhalten werden.

Die wesentlichste Einschränkung, die für Sie in der Schutzzone I des Nationalparks gilt ist, dass Sie zum Schutz der Natur generell die Wege nicht verlassen dürfen. Die Schutzzone II dürfen Sie in der Regel frei betreten (dennoch ist es naturverträglicher, wenn Sie auf den Wegen bleiben). Ausnahmen von der allgemeinen Betretbarkeit sind zum Beispiel Küstenvogelbrutgebiete oder das Steilufer des Dornbuschs. Diese Gebiete sind ausgesprochen wertvoll und empfindlich und dürfen daher nur unter Führung oder gar nicht begangen werden. Für die Wasserflächen des Nationalparks existiert eine separate Befahrensregelung.

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