Flora und Vegetation

Höhere Pflanzen

Brackwasser-Hahnenfuß
In Prielen und Tümpeln im Überflutungsbereich von Bodden und Ostsee wächst der Brackwasser-Hahnenfuß (Ranunculus baudotii), eine der Besonderheiten im Nationalpark.
(Foto: J. Schmiedel)

Höhere Pflanzen

Bemerkenswerte Pflanzenarten wachsen vor allem in den Küstenlebensräumen, vor allem jenen, die durch Überflutungen gekennzeichnet sind. Im Nationalpark kommt annähernd das ganze Spektrum der typischen Salzgraslandflora der mitteleuropäischen Meeresküsten vor. Manche Arten klingen im Bereich des Nationalparks angesichts des geringeren Salzgehaltes des Ostseewassers bereits aus. Hierzu gehören Strandflieder (Limonium vulgare) und Strand-Wermut (Artemisia maritima). Andere Arten, wie die wilde Form des Selleries (Apium graveolens), das Rotbraune Quellried (Blysmus rufus) oder die Stielfrüchtige Salzmelde (Halimione portulacoides), sind im ganzen Ostseeraum selten, weil nur noch wenige geeignete Lebensräume vorkommen.
Die nährstoffarmen Standorte auf Stränden, Dünen und Strandwällen sowie in den ersten dort entwickelten Waldstadien weisen weitere bemerkenswerte Artvorkommen auf. Zu nennen sind beispielsweise Meerkohl (Crambe maritima), Strand-Wundklee (Anthyllis vulneraria maritima) oder Kriechendes Netzblatt (Goodyera repens), eine Orchidee der lichten Dünenkiefernwälder.

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