Nationalparkcamp 2011 „Wilder Wald“ oder „Wildes Wetter“


Wie jedes Jahr wurde auch diesen Sommer wieder von der Umweltbildung des Nationalparkamts ein Wildniscamp für Kinder der Region organisiert und durchgeführt. Zum „Internationalen Jahr des Waldes“ hatte auch das Camp die Überschrift „Wilder Wald“. So gestalteten wir inhaltlich die Woche vom 8.8.11-12.8.11 passend zu diesem Motto: Waldrallye, Wanderung am Reff, Waldschatzsuche, Waldklangspiele und Waldbuden…


Elf fröhliche Abenteurer und wir vier Betreuer (Magdalena Bahr – freie Praktikantin in der Umweltbildung, Daniel Kowal – Praktikant für die Umwelt, Anne Niemietz – Praktikantin bei der Arche Natura gGmbH und Marie Grauwinkel – FÖJ) trotzten dem stürmisch-regnerischen Wetter und schlugen unser Camp auf dem Zeltplatz in Born auf. Da wir auf Selbstverpflegung angewiesen waren, bereiteten die kleinen und großen Köche täglich die Speisen in dem dafür vorgesehenen Küchenzelt zu, es gab ausschließlich Biokost. Dabei danken wir besonders dem Gut Darß, der Bio-Bäckerei Medewege und dem Walfischhaus für das nette Sponsoring.


Extern kamen uns natürlich Chris Bokemeyer, Ulrike Rentz und Lutz Storm aus der Umweltbildung zu Hilfe, sei es als Referent oder als Exkursionsleiter von Waldwanderungen bei Tag oder bei Nacht. Hinter den Kulissen hatte, wie auch schon die letzten Jahre, wieder der Förderverein des Nationalparks die Fäden in der Hand, was die finanzielle Organisation anbelangte. Dank seiner Unterstützung wurden uns etliche organisatorische Hürden abgenommen.


So durchlebten wir ein sagenhaftes Abenteuercamp. Auch wenn das Thema mehr „Wildes Wetter“ als „Wilder Wald“ war, so war es für uns, wie auch für die Kinder, eine unvergessliche, sehr naturnahe Erfahrung, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Bis zur letzten Minute waren die schon teilweise als Junior-Ranger naturerprobten Kinder zumeist ausgelassen und gut gelaunt.


Aufgrund des Wetters ließen wir eine geplante Weststrandwanderung am Donnerstag (11.8.) ausfallen, machten dafür aber einen runden Abschluss und ließen das Camp einen Tag früher enden. Das selbstironische Highlight war der Bau eines Regenmachers am Abschlussmittag, an dem wir auch noch gemeinsam den Grill anwarfen.


Im Namen aller Teilnehmer und Organisatoren möchte ich mich bei allen bedanken, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Nationalparkcamps 2011 unterstützt haben! Trotz des Wetters bezeichne ich die „Wilde Waldwoche“ als sehr gelungen.

Marie Grauwinkel (FÖJ)

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