Nationalparkcamp „Wilder Wald“

„Ich will noch nicht heim!“ Jessica B. ist sich in diesem Moment sicher: Nichts ist interessanter, als den wilden Nationalparkwald nach Spuren zu durchstreifen, Sommerschätze zu finden oder Tiergeschichten zu erforschen. Durch die Lupe hat sie sich Aug in Aug mit Wolfsspinnen, Kiefernspannerraupe und Co begeben. Das Nationalparkcamp „Wilder Wald“ auf dem Borner Zeltplatz bot ihr und Gleichaltrigen vier Tage, prall gefüllt mit neuen Eindrücken. Ihre Entdeckungen im Nationalpark begleiteten die Commerzbank-Umweltpraktikantinnen des Nationalparkamts, Elisabeth Loose und Julia Limbeck, sowie die FÖJlerin Anna-Maria Umland. Chris Bokemeyer-Siems, Sachgebietsleiterin Umweltbildung, ließ sich mit den Kindern von Ringelnatter, Frosch und Rupfung überraschen. Zum guten Gelingen trugen zudem zwei bereitwillige Unterstützer bei: Das Nachtlager wurde freundlich gewährt vom Regenbogencamp Born. Hier versorgten sich die jungen Camper durchgehend selbst. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, übernahm der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. dankenswerterweise die Trägerschaft.

Endlich wieder ein Camp – für alle jungen Abenteurer eine Chance, die Wichtigkeit des Mottos „Natur Natur sein lassen“ zu erkennen. Denn im Naturwald ist zum Beispiel die gefundene Kiefernspannerraupe – lange Zeit ein gefürchteter Forstschädling – nur ein kleiner Teil im Kreislauf der Natur mit genügend natürlichen Feinden. Hannah H. fand die Entdeckungen so spannend, dass sie sich sofort für das nächste Camp anmeldete: „Nächstes Jahr will ich wieder dabei sein!“

Nationalparkamt Vorpommern


Die Kinder erkennen Spuren im Waldboden

Kiefernspannerraupe in Positur
© 2016 Nationalparkamt Vorpommern - Impressum