Lebensräume

Kranichtrupp
Das enge Nebeneinander unterschiedlicher Lebensräume für Brut, Rast und Nahrungssuche macht den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft so geeignet für den Kranich.
Foto: R. Hausmann

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist berühmt für seine Lebensraumvielfalt. Eng nebeneinander und vielfältig verzahnt liegen hier Wasser und Land, mal durch breite Übergangsbereiche miteinander verbunden, dann wieder durch abrupte Grenzlinien voneinander getrennt. Die Dynamik der Naturkräfte formt stetig neue Strukturen, und unter den Kreationen der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende zeigt jede Altersklasse charakteristische Eigenarten.

Das bestimmende Element für Landschaft und Lebensräume der Vorpommerschen Boddenlandschaft ist die Veränderung. Sie prägt die Lebensgemeinschaften und deren kleinräumige Wechsel. Planlos entstanden, aber doch logisch geordnet präsentieren sich die Lebensräume.

Angesichts der Vielfalt ist es unmöglich, ein vollständiges Bild der Naturausstattung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zu geben. Die wichtigsten Lebensräume und ihre wesentlichen Ausprägungen möchten wir Ihnen aber vorstellen.

Vielfältige Ufervegetation
Bunte Lebensraumvielfalt an der Landower Wedde.
Foto: J. Schmiedel

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Lebensräume:

Ostsee: Die Hälfte des Nationalparks ist offenes Meer.
Bodden: Lagunen der Ostsee.
Windwatten: Mal Wasser, mal Land.
Strände: Im Nationalpark sind Strände grün.
Steilufer: Quelle für neues Leben.
Röhrichte: Geheimnisvolle Säume zwischen Wasser und Land.
Salzgrasland: Ein Stück Tundra in Deutschland.
Dünen und Strandwälle: Von Wind und Wasser geformt.
Magerrasen: Trockenes Grasland mit gefährdeten Arten.
Zwergstrauchheiden: Besondere Heiden des Küstenraumes.
Wälder: Im Nationalpark dürfen Bäume alt werden.
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