Zwei neue Gesichter

Wie in jedem Jahr begann im September ein neues FÖJ-Jahr im Nationalpark. Nachdem Josephine Scheeler Ende August das Amt verlassen hat und mit einem Studium in Greifswald neue Wege einschlug, trat Peer Pangritz nach seinem Abitur die Nachfolge im Sachgebiet Umweltbildung an.
Weiterhin hat Paula Amman im September den Staffelstab beim Commerzbank-Umweltpraktikum übernommen, sie ist Studentin aus Eberswalde und studiert dort im dritten Semester Landschaftsnutzung und Naturschutz.


Hier stellen sich die beiden kurz vor:
Paula Ammann, Commerzbank-Umweltpraktikantin, Einsatzort Born:
„Als zu Beginn meines Studiums die Rede von unserem Praxissemester im zweiten Jahr war, stand für mich bald fest, dass ich neben der Arbeit für die Natur gerne mit Menschen zusammenarbeiten und ihnen die Begeisterung für unsere Umwelt näher bringen möchte. Der Platz in der Umweltbildung im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft war für mich also ein echter Glückstreffer. Neben der Bildungsarbeit mit Kindern, die im Vordergrund steht, wird man hier motiviert, eigene Projekte auf die Beine zu stellen und auch in andere Bereiche wie beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit hineinzuschnuppern. Zudem konnte ich über Umwege die Unterstützung über das Commerzbank-Umweltpraktikum ergattern, sodass meinem Vorhaben auch aus finanzieller Sicht nichts mehr im Weg stand. Die Boddenlandschaft kannte ich bisher nur von Bildern, doch nach nur wenigen Tagen hier habe ich beeindruckende erste Eindrücke von den außergewöhnlichen Landschaften zwischen der rauen Ostsee und den Weiten der Bodden gesammelt. Ich freue mich, in den nächsten drei Monaten das Gebiet zu erkunden, die Arbeit in der Umweltbildung kennenzulernen und hoffe natürlich darin eine mögliche Zukunftsperspektive zu finden.“

Peer Pangritz, FöJ-Absolvierender, Einsatzort Born:
„Nun also FÖJ, na gut. Wer bin ich und wie bin ich hierher gekommen?
Ich bin Peer Pangritz, 18 Jahre alt und seit diesem Jahr endlich mit der Schule durch. Mit meinem Abi in der Tasche suche ich nun nach Orientierung in dieser reizüberfluteten Welt. Wo gelingt das besser als inmitten einer wundervollen Landschaft, die mich schon seit Kindesbeinen an interessiert? Ich bin seit meiner Geburt im Jahr 1998 Mitglied des Fördervereins vom Nationalpark, die Gegend kenne ich also sehr gut, nicht nur durch jährliche Frühjahrstreffen und Herbstreisen von eben diesem Verein, sondern auch durch etliche Aktiv- und Naturerlebnisurlaube mit meiner Familie.
Die Verbundenheit mit der natürlichen Umgebung, vor allem geprägt und beeinflusst durch meine Eltern, begleitet mich also schon mein Leben lang und so fiel die Entscheidung nicht schwer, dass ich nach dem Schule erst mal abschalten und raus möchte. Ich entschloss mich, ab Mitte August ein Praktikum beim Förderverein des Nationalparks zu beginnen, praktisch in meiner Kinderstube. Doch wie es das Schicksal wollte, lernte ich in meiner ersten Woche, bei der Betreuung des Darßer Jugendfilmcamps, die FÖJlerin vom Vorjahr kennen, die mir sagte, dass der Platz für das FÖJ in diesem Jahr noch frei sei. So bekam ich ganz spontan doch noch meinen ersehnten Platz, den ich eigentlich schon einmal im Frühjahr ins Auge gefasst, aber dann abgehakt hatte. Umso glücklicher und positiver schaue ich jetzt in die Zukunft, da scheinbar irgendjemand wollte, dass sich alles so fügt! Auf gute Zusammenarbeit und eine schöne Zeit!“

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