Lebensräume

Magerrasen

Magerrasen
Bunt und blütenreich: Magerrasen auf der Insel Hiddensee
(Foto: H. Sporns)

Magerrasen im Nationalpark

Magerrasen gibt es im Nationalpark, wie auch in weiten Bereichen des Binnenlandes, auf extensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. Eine Besonderheit sind jedoch die Magerrasen auf Naturstandorten ohne eine menschliche Nutzung, namentlich auf Dünen und Strandwällen sowie an Steilufern. Hier liegen die Primärlebensräume von vielen jener Tier- und Pflanzenarten, die heute in den durch oft jahrhundertelange menschliche Nutzung entstandenen beweideten oder gemähten Magerrasenflächen vorkommen, wo sie oft Gegenstand von intensiven Schutzbemühungen sind.
Im Nationalpark kommen kulturbedingte Magerrasen in vielen unterschiedlichen Ausprägungen vor. Neben der Nutzungsart sind vor allem die Bodenverhältnisse für die Differenzierung der einzelnen Typen verantwortlich. Größere Magerrasenflächen abseits von offenen Dünen gibt es im Nationalpark nur auf Hiddensee: Sehr bunte und artenreiche Bestände auf dem Dornbusch und dem Alten Bessin, außerdem ausgedehnte Sandtrockenrasen auf dem Gellen.
Neben den artenreichen und bunten Blühaspekten zeichnen sich Magerrasen vor allem durch eine hohe Vielfalt an trockenheits- und wärmebedürftigen Insekten aus.

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