Mit Nationalpark-Kollegen aus Polen unterwegs


Am 20. März besuchten 30 Kolleginnen und Kollegen polnischer Schutzgebiete und Wissenschaftler der Universitäten Stettin und Greifswald den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Austausch unter Fachkollegen wurde befördert und ermöglicht durch das europäische Austauschprogramm POMERANIA. In dem konkreten Projekt geht es darum, die Wertschöpfung der Regionen zu ermitteln, die durch die Schutzgebiete generiert wird. Darüber hinaus geht es um den Austausch ganz praktischer Lösungen zum Naturschutz, zur Zusammenarbeit in den Regionen und zu den Aufgaben der Nationalparkverwaltungen. Insgesamt 8 polnische und deutsche Schutzgebiete, Nationalparks, ein Biosphärenreservat und ein Landschaftsschutzpark, sind Partner des Projektes.

Die Gäste aus den Nationalparken Wollin und Drawa und aus dem Landschaftsschutzpark Stettin hatten viele Fragen an die Dezernentinnen des Nationalparkamtes und an die Rangerin Angelika Schröder, die die Gruppe durch den Darßwald begleitete. Der Arbeitsalltag der Ranger, der Umgang mit eingewanderten Tieren und Pflanzen, Regelungen zur Jagd und Fischerei, die Lenkung der Besucher, die Zusammenarbeit mit den Kommunen und Partnern interessierten genauso wie die Naturschätze des Küsten-Nationalparks. Die Begeisterung für Natur und Landschaft war auch bei nieseligem Darßwetter ungebrochen.


Am Parkplatz Drei Eichen startete die gemeinsame Wanderung an den Weststrand.

Die kleine Nationalparkausstellung in Barhöft stand auch auf dem Programm und motivierte zum Ausprobieren. Am 15. Juni wollen die polnischen Gäste beim Mittsommerfest in Barhöft dabei sein.


Fotos: K. Bärwald

(“Das Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.”)


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