Genuss und gute Laune mit Nationalparkpartnern

Anfängliche Regengüsse und Gewitterfronten konnten dem guten Verlauf des Mittsommerfestes am 15. Juni am Haus am Kliff in Barhöft nichts anhaben. Als zur Regenvariante umgerüstet war, wurde es prompt sommerlich und trocken und es kamen trotz düsterer Prognose etwa 200 Gäste auf den Platz vor der Nationalpark-Ausstellung. Thomas Reichenbach (Bürgermeister Gemeinde Klausdorf) und Nationalparkamtsleiter Gernot Haffner begrüßten nicht nur die angereisten Nationalpark-Partner an ihren Ständen und die Gäste. Zum Fest angereist waren auch Vertreter polnischer Schutzgebiete und der Universitäten Greifswald und Stettin, die gemeinsam mit deutschen Schutzgebieten ein EU-finanziertes Netzwerk bilden.


Die polnische Delegation kam nach einer Exkursion in den Darßwald am Barhöfter Hafen an.
Foto (K. Bärwald)

Professor Wilhelm Steingrube (Universität Greifswald) sagte zu den Zielen des Projektes: „Wir wollen nicht nur den regen Austausch zwischen den deutschen und polnischen Nationalparks fördern. Es geht auch um die Wertschöpfung für die Nationalparkregionen. Besonders das Partnerprojekt findet großes Interesse bei den polnischen Kollegen“. Die Partnerinitiative der Nationalen Naturlandschaften wandert also ostwärts und fand großen Anklang bei den polnischen Gästen. Umgekehrt waren die Angebote am Infostand des Nachbarlandes bei den Besuchern gefragt.

Höhepunkt des Mittsommerfestes war die Ernennung der drei neuen Nationalparkpartner, die auch gleich das Fest mit je einem Stand bereicherten. Meißners Sonnencamp aus Prerow sorgte mit Zelt und Campingtisch für entspanntes Urlaubsflair. Die Mitarbeiterinnen des Kreidemuseums ließen mittels Mikroskop tief in die Millionen Jahre alte Erdgeschichte blicken. Am Stand des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL wurden kunstvolle Buchenblätter gefaltet.


Die drei neuen Nationalparkpartner zwischen Ingolf Stodian und Maria Lemke vom NPA:
v.l. Kreidemuseum Creta gGmbH, Meißners Sonnencamp, Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
Foto (S. Macke)

Auch der Austausch der Partner untereinander nahm an diesem Sommernachmittag rege seinen Lauf. Für den passenden regionalen kulinarischen Genuss dabei sorgten LandDelikat, Schillings Gasthof, Gut Darß und der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e. V.

Neben Turmbesteigungen und dem gefragten Steinzeitworkshop von Katrin Staude hatte das NABU-Kranichinformationszentrum einen weiteren Höhepunkt im Gepäck. Karsten Peter, bekannt als „Kranich-Peter“, fesselte mit spektakulären Fotos und jahrzehntelanger Kranicherfahrung die Gäste mit seinem Vortrag in der Ausstellung.

Die Koordinatorin des Partnerprojektes im Nationalparkamt, Maria Lemke, zeigt sich sichtlich zufrieden mit dem Tag: „Ich freue mich sehr, dass entgegen aller Voraussagen das Wetter mitgespielt hat, dass unsere Partner auf so vielfältige Weise vertreten waren und mit viel persönlichem Engagement die Veranstaltung zum Leben gebracht haben und dass das Fest auch intensiv zum Netzwerken der Partner untereinander genutzt wurde.”


Foto links: Der Steinzeitworkshop von Dr. Katrin Staude erfreute sich wieder großer Beliebtheit.
(S. Macke)

Foto mitte: Am Stand der polnischen Partner wurde intensiv gefachsimpelt.
(K. Bärwald)

Foto rechts: Im Infozelt versorgte Annett Strom vom Förderverein die Gäste mit Selbstgebackenem. Nebenan bereitete Frau Schilling frische Fischbrötchen vom Hiddenseer Kutterfisch. Das Gut Darß kam traditionell mit dem Grill zum Fest.
(M. Lemke)


Die Familie wächst: alle Partner der Nationalparke Jasmund und Vorpommersche Boddenlandschaft, die beim Mittsommer dabei waren
Foto S. Macke

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