Reiten und Kutsche Fahren im Nationalpark

Ein Wegenetz für Pferdefreunde

Auch Pferdeliebhaber können die Ruhe und besondere Natur im Nationalpark genießen und dort, fernab von Autoverkehr und Asphalt, unterwegs sein. Reiter und Gespannfahrer finden hier ein extra dafür ausgewiesenes Wegenetz. Abseits dieser Wege und am Strand ist das Reiten und Fahren nicht möglich. In der Nebensaison gibt es außerhalb des Schutzgebietes die Möglichkeit, am Strand zu reiten.

Schild Reitweg, Reiter auf blauem Grund © L Zust
Reiter folgen einfach dieser Markierung.
Reiter folgen einfach dieser Markierung.
Reitpferde angebunden vor dem Übergang zum Weststrand im Nationalpark © Antinia Bär
Am Ende des Müllerweges im Darßwald können die Reiter ihre Pferde anbinden und zu Fuß an den Strand gelangen.
Am Ende des Müllerweges im Darßwald können die Reiter ihre Pferde anbinden und zu Fuß an den Strand gelangen.
Reitergruppe im Wald © K. Bärwald
Reiterhöfe in Prerow, Born und Ahrenshoop bieten geführte Ausritte und Kutschfahrten in den Darßwald an.
Reiterhöfe in Prerow, Born und Ahrenshoop bieten geführte Ausritte und Kutschfahrten in den Darßwald an.

Wo darf ich reiten und Kutsche fahren?

⇒ Hier geht es zur interaktiven Karte mit den Reitwegen.

⇒Hier geht es zur interaktiven Karte mit den Kutschwegen.

Die meisten dieser Wege sind allein den Reitern oder Kutschen vorbehalten. Einige Wegeabschnitte müssen sich jedoch Reiter, Kutschen, Wanderer, Hundeliehaber und Radler teilen. Hier ist besondere Rücksichtnahme von allen Seiten gefragt, damit alle entspannt den Nationalpark erleben können.

Verschiedene Reiterhöfe in Ahrenshoop, Born, Prerow und Zingst bieten geführte Ausritte und Kutschfahrten in den Nationalpark an. Auch auf der Insel Hiddensee sind neben den inseltypischen Kutschfahrten geführte Ausritte möglich.

Warum ist es so wichtig, auf den Wegen zu bleiben?

Viele Lebensräume im Nationalpark, besonders auf Dünen oder in feuchten Bereichen, sind gegenüber Trittschäden sehr empfindlich. Hier wachsen geschützte Pflanzen, dürfen junger Wald oder weite Schilfröhrichte Fuß fassen. Pferdehufe würden hier bleibende Narben hinterlassen. Außerdem sollen wild lebende Tiere störungsfrei und in Ruhe im geamten Schutzgebiet zu Hause sein.

Reiten am Strand

Selbst wenn es verlockend ist, so ist auch in menschenleeren Zeiten das Reiten am Strand im Nationalpark verboten. Möglichst wenig beeinflusste Strandabschnitte sind für eine natürliche Entwicklung der Küsten einschließlich ihrer tierischen und pflanzlichen Bewohner von größter Bedeutung. So wie bei anderen Sportarten im Nationalpark (z. B. Fahrradfahren, Surfen, Angeln), ist zur Beruhigung des Schutzgebietes daher auch der Reitsport nur an bestimmten Stellen zulässig. Außerhalb des Nationalparks ist das Reiten am Strand in der Nebensaison möglich. Auskunft dazu erteilen die Kurverwaltungen.