Baden und Tauchen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Baden, Burgen bauen, Drachensteigen, Abtauchen

Die weiten naturbelassenen Ostseestrände aus weißem Sand sind Markenzeichen des Nationalparks und gleichermaßen beliebt wie berühmt. Badegäste und Wassersportler teilen sich hier ein kleines Paradies mit seltenen und gefährdeten Pflanzen und Tieren. Im Nationalpark hat der Schutz der Natur Vorrang und wir Menschen sind zu Gast. Einige Strände sind allein der Natur vorbehalten, an anderen ist Baden, Toben, Tauchen erlaubt - natürlich mit Rücksicht auf seltene Dünenpflanzen, scheue Wasservögel, empfindliche Seegraswiesen und mehr.

wilder Weststrand, vom Wasser aus mit Wald im Hintergrund © K. Bärwald
Der malerische Weststrand lädt zum Baden - außerhalb der Kernzonen ist dies jederzeit möglich.
Der malerische Weststrand lädt zum Baden - außerhalb der Kernzonen ist dies jederzeit möglich.
Strandburg in Form einer Schildkröte © K. Bärwald
Burgen und Sandkunst sind erlaubt. Baumteile, ob vom Strand oder aus den angrenzenden Wäldern, bleiben am Naturstrand an ...
Burgen und Sandkunst sind erlaubt. Baumteile, ob vom Strand oder aus den angrenzenden Wäldern, bleiben am Naturstrand an Ort und Stelle.
Fisch unter Wasser © M. Schlorke
Auch die Unterwasserwelt des Nationalparks ist geschützt. Taucher dürfen sie bewundern und nehmen darauf Rücksicht.
Auch die Unterwasserwelt des Nationalparks ist geschützt. Taucher dürfen sie bewundern und nehmen darauf Rücksicht.

Wo darf ich baden und den Strand genießen?

Damit der Traumstrand für die Tiere nicht zum Alptraum wird und weil grundsätzlich die ungestörte Entwicklung der Natur im Nationalpark Vorrang hat, sind besonders sensible Strandbereiche für Menschen tabu. Die Kernzonen des Nationalparks dürfen nur an wenigen Stellen und ausschließlich auf den Wegen betreten werden. Innerhalb der Pflege- und Entwicklungszone ist ein Strandaufenthalt mit Rücksicht auf die Natur möglich.

⇒ interaktive Karte mit den Schutzzonen

Was muss ich beachten?

Um die sensible Dünenvegetation nicht durch Tritt zu zerstören, bitte ausschließlich die gekennzeichneten Strandübergänge nutzen.

Müll wandert zurück in die Tasche, da dieser schnell zur Gefahr für Tiere wird.

Burgen am Strand werden aus Sand gebaut und nicht mit Materialien aus dem Wald, wie Äste oder andere Baumteile. Diese sind als Totholz ein bedeutsamer Lebensraum für viele seltene Insektenarten.

Strandgut bleibt am besten liegen und erfreut auch noch die nächsten Strandbesucher. Auch hier gilt der Grundsatz "nichts reintragen - nichts raustragen".

⇒ hier gibt es mehr zum Sammeln von Beeren, Pilzen, Strandgut

Drachensteigen

... ist im Nationalpark nicht erlaubt. Der Lärm des Auf- und Abstieges, aber auch das Fliegen am Himmel, stört viele Tiere.

Tauchen

... ist außerhalb der Kernzonen erlaubt. Damit die Natur des Nationalparks auch unter Wasser gut geschützt wird, halten sie ausreichend Abstand zum Grund, stören keine Tiere und nehmen weder Tiere noch Pflanzen oder Teile davon mit. Auch die Ufer brauchen Schutz - deshalb bitte nur an den Badestellen ein- und aussteigen. Taucher, die mit dem Boot unterwegs sind, beachten die Hinweise zum Bootfahren im Nationalpark.

Tipp

Unsere Nationalpark-Ranger bieten u. a. geführte Wanderungen am Strand an und berichten Wissenswertes über die Küstendynamik und die Strandbewohner.