Die Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die ASP ist eine hoch angesteckende, anzeigepflichtige Viruserkrankung mit seuchenhaftem Verlauf und hoher Sterblichkeit, die Haus- und Wildschweine befällt. Für Menschen und andere Haustiere ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich. Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist sehr widerstandsfähig und hält sich in unbehandeltem Fleisch und Fleischprodukten, Blut sowie gepökelten oder geräucherten Waren bis zu sechs Monate lang. Der Verzehr von infiziertem Schweinefleisch birgt für den Menschen selbst kein gesundheitliches Risiko.

Wildschweine am Schilfrand © Lutz Storm
Wildschweine am Schilfrand

Übertragungswege

Übertragen wird die Afrikanische Schweinepest entweder durch direkten Kontakt von Tier zu Tier oder auch indirekt durch Kontakt zu virusbehafteter Kleidung, Gerätschaften oder Schlacht-/Speiseabfällen. Wildschweine sind, genau wie Hausschweine, Allesfresser und nehmen gern Speisereste auf, wo immer sie diese finden.

Maßnahmen zur Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest

Das Nationalparkamt Vorpommern beteiligt sich aktiv an den Maßnahmen zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Zum einen wird das Wildtiermanagement intensiviert und auf die Reduzierung des Schwarzwildes konzentriert, zum anderen ist das Nationalparkamt Prüfbehörde für Entschädigungszahlungen.

Das Nationalparkamt prüft Ihre Anträge auf Entschädigungsleistungen für Jagdbezirke, die vollständig oder zum größeren Teil im Nationalpark liegen. Entschädigungen können für erlegtes Schwarzwild und für den Einsatz brauchbarer Jagdhunde bei revierübergreifenden Ansitzdrückjagden gewährt werden.

Bitte geben Sie folgende Unterlagen ab:

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
     
  • Durchschrift (grün) des Wildursprungsscheines
     
  • (geeigneter) Jagdbezirksnachweis (beim ersten Antrag)
     
  • Pürzel
     
  • für den Jagdhundeeinsatz eine Kopie der Brauchbarkeitsbestätigung
     

Ihre Anträge werden vom Nationalparkamt an das zuständige Forstamt  weitergeleitet. Das Forstamt veranlasst die Auszahlung der Entschädigung.

Termine zur Einreichung des Antrages sind nach Vereinbarung möglich.

Folgende Stellen nehmen zu den angegebenen Zeiten die Anträge an, bitte wenden Sie sich dafür direkt an die Kontaktpersonen:

Termin nach Vereinbarung

Ralf Oswald

Nationalparkamt Vorpommern

Im Forst 5

18375 Born a Darß

Telefon: 038234 502-31

E-Mail: r.oswald(at)npa-vp.mvnet.de

Termin nach Vereinbarung

Frank Martitz

Nationalparkamt Vorpommern

Nationalparkhaus Hiddensee

Norderende 2

18565 Vitte

Telefon: 038300 68041; 0173 2472717

E-Mail: f.martitz(at)npa-vp.mvnet.de